Sonntag, 12. Mai 2013

{Rezension} Im Land der Kaffeeblüten



Vier junge Frauen. Vier Schicksale. Ein Jahrhundert, das sie trennt. Und ein Land, exotisch und wunderschön, das sie miteinander verbindet: Guatemala. Während Margarete und Elise um 1902 in einen dramatischen Strudel zwischen Liebe und Tod gerissen werden, entdecken Julia und Isabell das unkonvetionelle Leben ihrer beiden Urgroßmütter. Und kommen Geheimnissen auf die Spur, die schon viel zu lange verschwiegen wurden.
Preis: 16,95€



Mich für das Buch „Im Land der Kaffeeblüten“ zu bewerben war zugegeben ein Experiment. Bis zu diesem Buch habe ich nämlich so gut es ging derartige Bücher über Liebe oder Familiendramen gemieden. (Einzige Ausnahme: Die Säulen der Erde) Ich wollte es einfach mal versuchen, mich also herantasten und „Im Land der Kaffeeblüten“ klang sehr geeignet und der Klappentext versprach viel… Enttäuscht wurde ich nicht.
Anfangs wird man vorsichtig in die Geschichte von Margarete hineingetragen. Man lernt sie kurz kennen und erkennt auch sofort ihr großes Problem: Ihre Liebe zu dem Maja Juan, welche (wie auch kaum anders zu erwarten) ihr verboten ist, da sie einer reichen Familie angehört, er jedoch mittellos ist.
So hat man sich kaum langsam in das Buch eingefunden, wird auch schon wieder zur nächsten Person, Julia, gewechselt, welche ihre Urenkelin ist.
So wird immer wieder in den Kapiteln zwischen den zweit Zeiten und den vier Protagonistinnen gesprungen, was mich leider bis zur Hälfte des Buches ziemlich verwirrt hat, denn hat man sich kaum an eine Phase bzw. Person gewöhnt, wird schon wieder eine andere Person in den Mittelpunkt gerückt.

Die Geschichte an sich ist sehr schön geschrieben, auch etwas Neues, jedoch leider voller ausgelutschter Klischees. So soll zum Beispiel Margarete einen reichen Mann heiraten, wo sie ja doch einen armen Arbeiter liebt.
Zwar stört dies nicht sehr, doch nimmt es etwas die Besonderheit aus dem Ganzen heraus, was recht schade ist.

Alles in Allem ist „Im Land der Kaffeeblüten“ trotz der verwirrenden Zeit-/Personensprünge und einigen vorhersehbaren Ereignissen ein nettes Buch, das ich den Leuten weiterempfehlen würde, die eben auf Familiengeschichten mit eingefädelten Romanzen stehen.
Auch wenn man immer wieder wegen der bereits erwähnten Sprünge umdenken muss, lässt sich dieses Buch recht fluffig lesen. Gut- hin und wieder muss man zurückblättern um sich noch einmal zu vergewissern, um was es denn genau jetzt geht…

Empfehle ich zum Kauf? – Ja, denn auch, wenn es mich nicht ganz dazu überzeugen konnte, mich langsam mit der Romanzen-Seite der Bücher anzufreunden, hat mir das Lesen sehr Spaß gemacht.

4/5


Danke an 


1 Kommentar:

  1. Mir hat das Buch recht gut gefallen =) Besonders die Liebesgeschichte zwischen Margarete und Juan hat mich sehr berührt. Ansonsten ist es aber leider wirklich recht flach :(

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