Mittwoch, 28. September 2016

{Rezension} Der Dämon von Naruel 2 - Das nördliche Königreich

Dämon oder Gott? Freund oder Feind? Pan muss sich entscheiden!
Nachdem Pan im Berg der Elemente den Aufenthaltsort von Andurins Reinkarnation erfahren hat, finden Licht und Schatten nach zweitausend Jahren endlich wieder zusammen. 
Doch inzwischen hat der Dämon in Pans Herz so viel Unheil in Naruel angerichtet, dass die Menschen, welche die junge Kriegerin verzweifelt zu retten versucht, im ganzen Land Jagd auf sie machen. Es kommt ihr wie ein unwirklicher Traum vor, dass Andurins Seele ihr als einzige wohlgesinnt scheint.
Entgegen ihren Zweifeln und ihrer Intuition, schenkt Pan ihrem Schicksalsgefährten vollstes Vertrauen, doch begeht sie damit einen Fehler? 
Im zweiten Teil der Reihe muss Pan auf grausame Art herausfinden, dass Cragorin nicht der einzige Feind ist, der das Schicksal Naruels gefährdet.

Der erste Band „Der Berg der Elemente“ ist ja bereits ein Buch, das ich jedem ohne zu zögern immer wieder empfehle und das ich gern immer wieder als eines meiner liebsten Bücher erwähne. Mit dem zweiten Band „Das nördliche Königreich“ hat sich Janine Prediger aber selbst noch einmal übertrumpft. Ich habe dieses Buch immer gelesen. IMMER. Ich hatte es beim Herumlaufen in den Händen, beim Filme schauen, in der Badewanne, im Bett... Ich habe gar nicht genug bekommen. Am liebsten wäre ich in die Geschichte hereingekrochen.

Der zweite Band knüpft direkt an Band eins an und auch im Verlauf der Geschichte merkt man immer wieder, wie gut beide Bücher ineinandergreifen.
Von Beginn an ist mir aufgefallen, dass die Punkte, die ich in „Der Berg der Elemente“ noch zu bemängeln hatte, in diesem Teil verschwunden sind. Tatsächlich scheint der Schreibstil der Autorin sehr aufgeblüht zu sein. Sie schreibt frischer und weniger angestrengt als im vorhergehenden Band, die Sätze sind sicherer und in sich rund. Außerdem ist die ganze Story viel orientierter und geordneter geworden. 
Im Verlauf der Handlung habe ich auch sehr viel Neues über die Welt Naruel und die Wesen, die in ihr leben, gelernt. Auch wird mehr über die verfluchten Früchte, die Cyrale und Dämonen bekanntgegeben, womit auch besseres Verständnis meinerseits einherging.
Für mich persönlich kann ich das Buch in zwei Hälften teilen:
In der ersten Hälfte stürzt sich Pan in ein weiteres Abenteuer, lernt neue Menschen kennen, erkundet neue Teile der Welt und schlittert immer wieder in brenzlige Situationen. In der zweiten Hälfte bin ich dann wieder auf das bekannte Gemetzel gestoßen: Blutige und grausame Kämpfe, schwere Verletzungen, Ungerechtigkeit und das Zerschlagen von (fast) allem Positiven, was Pan bis dahin passiert ist. Dieses doch sehr krasse Auf- und Ab hat den Spannungsbogen immer wieder bis zum Anschlag gespannt, denn wer den ersten Teil kennt, weiß: Nie und nimmer darf Pan so (für ihre Verhältnisse) glücklich bleiben.
Ich finde es toll, das Pan nun auch Gefühlsregungen zeigt, wenn auch keine großen. Es macht sie ein Stück menschlicher und rückt die Bestie, die eigentlich in ihr steckt, ein bisschen in den Hintergrund. Janine Prediger hat ihrer Hauptprotagonistin ein neues Gesicht geschenkt, das ich kennenlernen durfte und von dem ich vollkommen hin und weg bin. Pan an sich ist eine liebenswürdige Anti-Heldin geblieben, ist aber feinfühliger und emotionaler geworden. Ihre gesamte Einstellung wirkt, wenn auch nur einen Hauch, positiver.- Woran zuletzt sicher ihr neuer Freund Thor nicht unschuldig ist. Außerdem ist sie ein wenig sarkastischer geworden, was ihre Wortwahl betrifft, wodurch ich sogar manchmal ein bisschen grinsen musste. Überhaupt die Art und Weise, wie sie und Thor miteinander umgehen, hat das ganze Schreckliche um die beiden aufgelockert. Thor ist immerhin eine sehr leichtsinnige und manchmal unbedachte Person und somit das perfekte Gegenstück zu Pan. Ich habe mir schon, als Thor das erste Mal auftrat, gedacht, dass das mit den beiden noch ganz witzig werden kann.
Aber eines muss ich hier gestehen: Auch, wenn ich von Anfang an wusste, dass das hier kein Liebesroman werden wird und ich sowas auch eigentlich nicht mag... Verdammt, ich habe so oft immer wieder gedacht „Jetzt küsst euch endlich, verdammt!“. 

Doch langsam wurde Pan bewusst, wie viel ein Lächeln kostete. Es musste nicht einmal ihr gelten, sie wünschte sich nur, ein menschliches Gesicht zu sehen, dessen Träger nicht darauf aus war, ihren Kopf abzuschlagen, ihn mit einem dumpfen Geräusch vor die Füße des Königs zu werfen und dafür auch noch eine Unsumme Gold zu kassieren.
Seite 32

Ich muss fort von den Wellen, fort von dem drohenden Abgrund und fort von dem Wind, der mich stürmisch hinunterzuwerfen versucht.
Wo ist mein Wald? Wurzeln, wie die Arme einer behütenden Mutter, Blätter wie die Decke meines warmen Bettes... Wo ist der Wald?
Seite 191

  

Für den zweiten gilt genauso wie für den ersten Band: Absolute Leseempfehlung. 
Lesebegeisterte, die auf der Suche nach Spannung, Fantasy und spektakulären Kämpfen sind, kommen hier definitiv auf ihre Kosten!

7/7

ISBN:  978-3739231945
Vielen Dank an Autorin und Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.:)

 

Montag, 26. September 2016

Auslosung - Blogtour 666


Machen wir es kurz und schmerzlos!
Die Gewinner unserer Blogtour sind ausgelost und es dürfen sich folgende Teilnehmer über je ein Buch und Goodie freuen:

Richanni 
Tiffi2000
Jacqueline Oestringer

Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß!

Bitte schickt eine Mail an steinmetz.speyer[at]gmail[dot]com, damit ihr euren Gewinn zugesandt bekommen könnt.:)



Sonntag, 25. September 2016

{Rezension} Ghost 1.1 - Verflucht

Elenora Dumont flüchtet sich gerne in fiktive Welten, um ihrem tristen Alltag zu entkommen. Niemals hätte sie für möglich gehalten, dass Übernatürliches tatsächlich existiert.
Doch dann bekommt sie unerwartet Besuch. Ausgerechnet Tante Gitty, die sich schon vor Jahren zu Tode getrunken hat, zeigt Elenora, welche unglaublichen Fähigkeiten in ihr schlummern.
Ihre Eltern haben eine eigene Theorie über den Zustand ihr Tochter: Geisteskrankheit. Doch die Toten sind nicht Elenoras einzige Sorge, denn auch Lebende machen Jagd auf Menschen mit besonderen Fähigkeiten, und sie haben Elenora bereits im Visier.

Eli entspricht ziemlich genau dem Bild von Goth-Kids das immer wieder in Film und Buch auftaucht - Zumindest zu Beginn. Sie stammt aus reichem Hause, ist jedoch eine schwere Enttäuschung für ihre Familie, welche in einer Welt aus Gold und Zuckerwatte lebt, mit der Eli sich jedoch absolut nicht identifizieren kann. Allerdings zeigt Eli nach und nach, dass mehr als nur ein Klischee in ihr steckt.
Spätestens als sie in der Irrenanstalt landet, weil der kettenrauchende Geist ihrer Tante sie heimsucht, offenbart sich wunderbar, wer und vor allem was wirklich in ihr steckt. Ihr starker, neugieriger und auch ruhiger Charakter kommt zum Vorschein und macht sie zu einer sehr liebenswerten und vor allem menschlichen Figur. Sie entspricht zwar so gar nicht dem Bild einer Superheldin, aber auch nicht dem Bild einer 08/15 Person. 
Caroline G. Brinkmann hat es sehr clever geschafft, eine eigens für ihr Buch gedachte Welt zu kreieren, die trotzdem immer noch in das Aurora-Universum gehört. Einmal dadurch, dass Eli in der „Unterwelt“, einem düsteren Stadtteil, lebt. Und einmal dadurch, dass ein Großteil des Buches in der Psychatrie spielt, welche auch nochmal eine eigene Welt ist. Das bringt nicht nur Abwechslung in die Aurora-Reihe, sondern gibt „Verflucht“ auch den Charakter, ein alleinstehendes Buch zu sein. Ich würde sogar so weit gehen, zu behaupten, dass sich dieser Band auch relativ unabhängig von den anderen lesen lässt. Wie das mit den Fortsetzungen aussieht, kann ich hier aber noch nicht sagen.
Außerdem schreibt die Autorin nie leere Sätze. Ihr Schreibstil ist „gut bekömmlich“ und entspricht meiner Meinung nach genau der Art von Schreiben, die perfekt auf 1000-Seiten-Schinken passt.
Mit lesbarem Können hat sie ein Buch geschrieben, dass schräg beginnt, immer verrückter wird und am Ende den Charakter eines guten japanischen Horrorfilms annimmt.

Robin sprang auf, um ein Luftgitarrenkonzert hinzulegen. 
Er sah aus, als hätte er einen epileptischen Anfall im Stehen.
Pos. 253

"[...] Du bist ein Superheld, Batgirl." 
Ein Superheld in der Klapse. Große Klasse!
Pos. 1092

Ein Buch, das man super in einem Rutsch verschlingen kann, um Abwechslung ins Leseleben zu bringen.

7/7

Etwas, das ganz besonders an den Aurora Büchern ist: Sie nehmen sogar Bezug auf "666" von M. H. Steinmetz, spielen also im gleichen Universum!
Rezension zu 666 - Hell's Abyss




 Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Montag, 19. September 2016

Neues Projekt: "Einen Augenblick für..."

Wenn ich im Schlechtwetter-Delirium liege mache ich bekanntlich komische Sachen. Diesmal war ich jedoch erschreckend produktiv und habe mir direkt ein neues Format für Bookdemon ausgedacht. Denn gerade seit den letzten Monaten arbeite ich sehr viel mit Selfpublishern und kleineren Verlagen zusammen und ärgere mich doch immer wieder darüber, warum viele von ihnen so "ungesehen" bleiben oder es noch sind. Das würde ich gern ändern- Zumindest soweit es meine Möglichkeiten zulassen. Und da tägliche/ wöchentliche Aktionen nichts so richtig für mich sind, bzw. ich vielleicht auch einfach noch nicht die richtige für mich gefunden habe, habe ich mir kurzerhand selbst was überlegt.


"Einen Augenblick für..." soll das Ganze heißen. In diesem Format möchte ich Autoren und Verlagen etwas mehr Aufmerksamkeit schenken. Das Format wird dann so aussehen, dass regelmäßig oder auch unregelmäßig Posts hier auf meinem Blog erscheinen, in denen Autoren und Verlage (so ziemlich) freie Hand darüber haben, was sie schreiben und mitteilen wollen. In welcher Form das genau sein wird, weiß ich noch nicht recht. Wahrscheinlich werden es kurze Artikel über Schaffensprozesse, Werke und Besonderheiten. Interviews und Gewinnspiele wären auch möglich.- Je nachdem, wie ich auch Zeit habe, da ab Oktober wieder die Uni nach mir ruft.

melissa mccarthy that moment when gif

Ein paar Leute habe ich bereits im Hinterkopf, die hier auf jeden Fall auftauchen sollten. Falls ihr auch Vorschläge habt oder denkt, ihr passt selbst in dieses Format, dann schreibt einfach einen Kommentar und eine Mail und alles weitere lässt sich klären.:)



Samstag, 17. September 2016

Wie schreibe ich eine Rezension?

Ganz zu Beginn möchte ich etwas bemerken, dass mir schon ewig die Nerven zermürbt. Immer wieder lese ich, dass einige von einer Rezession statt einer „Rezension“ reden. Keeeiiiine Ahnung, wie man auf sowas kommt, aber damit das ein für allemal geklärt ist und die Germanistin in mir ihre Ruhe findet:

Rezension: Eine subjektive (niemals objektive) Kritik.
Rezession: Zustand, in dem sich eine Volkswirtschaft befindet, wenn sich ihr Wachstum in mindestens zwei Quartalen negativ entwickelt und Vorstufe einer Depression.

Und wenn ich damit allein schon einer Person geholfen habe, ist hiermit mein Auftrag erfüllt.


Die Idee zu diesem Post habe ich schon eine ganze Weile, habe es aber lange nicht geschafft, mich dazu aufzuraffen. Da mein Blog aber immerhin zum Großteil aus Rezensionen besteht und nun wieder eine Zeit kommt, in der sehr viele erscheinen werden (Ich glaube, 12 Bücher warten noch auf ihre baldige Bewertung...), ist so ein Artikel doch eine ganz nette Idee als Abwechslung.
Wie auch immer...
Das hier wird lediglich eine Beschreibung des Ablaufs, wie ich meine Rezensionen schreibe, wie sie entstehen, worauf ich achte, etc.. Ich sage weder, dass mein Weg der ist, den man nehmen sollte, noch sage ich, dass meine Art und Weise zum Rezensieren perfekt ist. Letztendlich muss jeder wohl selbst für sich entscheiden, wie man es am besten macht.:)

1. Das Lesen
Das ist wohl der Schritt, der bei jedem halbwegs gleich aussieht. Man muss schließlich immerhin ein Buch erst einmal kennen, bevor man es bewertet.
Ich persönlich lese nicht regelmäßig. Zumindest habe ich kein wirkliches Schema. Mal fasse ich tagelang kein Buch an, dann lese ich in ein paar Stunden einen ganzen Roman. Meistens greife ich aber erst abends im Bett zum Buch und lese dann, bis ich zu müde bin, um die Buchstaben noch zu sortieren.
Mittlerweile schaffe ich es sogar, bei sehr, sehr lauten Bandproben mit Stöpseln in den Ohren zu lesen. Das sind pro Setlist circa 70 Seiten. So schaffe ich an einem Abend ungefähr 200... Ist doch etwas.:D

Wenn ich eine Anfrage für ein Rezensionsexemplar bekomme, suche ich dann meistens erstmal im Internet etwas herum. Ich überfliege grob 2 bis 3 Rezensionen anderer Buchblogger, damit ich ein ungefähres Bild habe und gebe dann meine Antwort. Diese Rezensionen nehmen aber nie Einfluss auf meine folgende Rezension für das entsprechende Buch. Abgesehen davon, dass ich meist alles eh wieder vergessen habe, bis ich mich ans Buch setzen kann, lasse ich mich bei einer Bewertung von nichts (bewusst) beeinflussen. Selbst, wenn ich jemanden vom Verlag oder den Autor bzw. die Autorin als Person mag, lese ich trotzdem immer noch einmal quer drüber um sicher zu gehen, dass ich auch alles so meine, wie es da steht. Wenn dann mal eine Rezension schlecht ausfällt und ich nur beispielsweise 2 von 7 Punkten gebe, dann tut mir das leid, aber dann ist das eben auch so. (Zumal das eh sehr selten passiert.:D)

Gerade seit 1-2 Jahren habe ich das Gefühl, dass es zu einem Klischee geworden ist, dass Büchersüchtige beim Lesen literweise Tee trinken und nebenbei eine Katze auf ihrem Schoß liegt. Da ich aber keine Katze habe und Tee bei mir eher tassenweise statt gallonenweise getrunken wird, falle ich da wohl raus.


2. Notizen
Ich muss zugeben, früher habe ich mir in dem Sinne keine Notizen gemacht. Ich habe ein paar Zettelchen gehabt, um mir wichtige Stellen zu markieren und habe dann fast frei von der Leber weg die Rezensionen geschrieben.
Glücklicherweise hat sich das geändert. Ich könnte jetzt noch den Kopf schütteln, wenn ich alte Rezensionen von mir lese. Immerhin findet man die auf meinem Blog nicht mehr, also sucht erst gar nicht.:D
Seit ich Bookdemon aber vor einigen Jahren aufgemöbelt habe, nutze ich auch ein Buch, wo ich alles Mögliche reinschreibe. Ich finde es sogar ziemlich witzig anzusehen, wie sich auch meine Notizen verändert haben. Früher waren das immer nur ein paar stumpfe Stichpunkte und mittlerweile muss ich aus jeder Zeile zwei Zeilen machen und manchmal noch Zettel dazunehmen, da das alles sonst immer noch nicht reicht.
Außerdem habe ich eine Vorliebe für Klebezettelchen entwickelt, die ich einfach ins Buch kleben kann. Damit markiere ich dann meine Lieblingszitate, wichtige oder auch blöde Stellen und schreibe mir auch kurze Infos zu den handelnden Personen und der Welt auf. Seit einiger Zeit markiere ich auch mit Bleistift die Stellen, die für mich wichtig sind, nochmal extra. Einfach, damit ich gleich weiß, von wo bis wo diese Stellen gehen. Das ist sicherlich für viele Buchliebhaber ein Alptraum (Und ich bin selbst sehr pingelich bei sowas...) aber ich nehme immerhin nur einen Bleistift und mache die Linien dann auch sehr dünn.


3. Die Rezension
Wenn es darum geht alles in einen Fließtext zu packen, stelle ich mich manchmal sehr komisch an. Hin und wieder kommt es vor, dass ich Tage brauche, bis ich mich dazu aufraffen kann, die Rezension fertig zu machen. Manchmal setze ich mich direkt nach dem Beenden des Buches dran. Das ist ganz abhängig davon, wie ich das Buch fand und ob ich da erstmal noch etwas drüber nachdenken muss.
Eine Richtlinie, wie viel ich schreibe, habe ich nicht. Wenn es nicht viel zu sagen gibt, dann ist das so. Und wenn es tausendmilliarden Worte braucht (Ich hoffe, ich werde niemals ein solches Buch rezensieren müssen...) um eine ordentliche Bewertung zu schreiben, dann nehme ich auch das in Kauf. Ich achte zwar darauf, dass es selbst bei einem Buch mit nur 100-200 Seiten nicht allzu knapp wird, aber wirklich Probleme hatte ich damit noch nie.

Beim Rezensieren achtet ja jeder auf verschiedene Kriterien und jeder Buchblogger geht anders damit um. Da es hier aber eben darum geht, wie ICH eine Rezension schreibe, hier einmal die Kriterien, auf die ich am meisten Rücksicht nehme und die ich auch möglichst immer mit in den Fließtext einbringe:

  • Wie gut bin ich in die Story reingekommen? Wie leicht fiel der Einstieg?
  • Wurden meine Erwartungen erfüllt?
  • War alles verständlich? Musste ich Manches mehrfach lesen, um folgen zu können?
  • Gab es einen Roten Faden?
  • Charaktere → Wer mit wem? Wer ist wichtig? Wen mochte ich und wen nicht?
  • Wie ist der Schreibstil des Autors?
  • Wie individuell ist die Geschichte?
  • Was fehlt dem Buch meiner Meinung nach?

4. Extras
Über meinen fertigen Rezensionen habe ich ja immer noch einmal das Buchcover samt wesentlicher Daten. Ich denke, wenigstens das schaut sich ein Leser im Zweifelsfall meist an. Außerdem entscheidet man ja meist nach diesen Informationen, ob das Buch interessant ist und man sich die Bewertung durchlesen möchte.
Zumal hat man so schnell alles übersichtlich in einer Liste.


Ich denke, zum Fazit muss man nicht viel sagen. Das halte ich für jede Rezension sehr kurz. Ich stelle mir einfach vor, wie ich antworten würde, wenn mich jemand fragen würde, wie das Buch ist. (Wow, welch höchst komplizierter Vorgang. Ich weiß.)

Wie schreibt ihr eure Rezensionen? 
Habt ihr ein bestimmtes Schema?
Was muss eine Rezension eurer Meinung nach haben, um gut zu sein?