Sonntag, 16. Oktober 2016

{eAf} Janine Prediger | Die Geschichte hinter dem Titel


Wie sollte es auch anders sein? Natürlich muss auch Janine Prediger, eine meiner allerliebsten Autorinnen hier auftauchen und ich freu mich sehr sehr sehr darüber, dass sie eingewilligt hat, ebenfalls einen Beitrag zu schreiben.:)



Von subtilen Botschaften und zahnlosen Dämonen
Der Dämon von Naruel – das ist nicht nur ein Begriff, sondern auch der Buchtitel meiner Fantasy-Saga. Aber was will ich euch eigentlich mit so einer langen Schlagzeile sagen? Das ist ganz einfach: Mit einem passenden Titel möchte ich als Autor euch Lesern ganz subtil einen ersten Einblick in das Buch geben, ohne dass ihr es überhaupt aufschlagen müsst. 
Ein Titel wie „Der Dämon von Naruel“ verrät dem Leser, dass es in dem Buch um einen Dämon geht, der irgendetwas mit Naruel zu schaffen hat. Aber wer oder was ist Naruel? Hört sich irgendwie fremdartig an? Dann wird es sicherlich irgendwas mit Fantasy zu tun haben. Bingo! 
Wer interessiert ist, dieses Geheimnis zu lüften, findet Antwort im Klappentext: „Naruel“ ist die von mir geschaffene Welt, in der die Handlung des Buches spielt.
Aber das war noch nicht alles, es geht nicht um einen Dämon sondern um einen ganz besonderen, was der Artikel „der“ suggeriert. Und was macht gerade diesen Dämon so besonders? Für die Antwort müsst ihr schon selber lesen.  
Bevor ich euch etwas zum Untertitel erzähle, möchte ich noch kurz auf den Begriff „Dämon“ eingehen. 

Als Dämonen bezeichnet man in fast allen Kulturen unheilbringende (böse) Geister, die in das Leben der Menschen eingreifen können.  Ihre zahlreichen Erscheinungsformen variieren dabei stark nach Kulturkreis. Vertreter sind unter anderem die indischen Rakshasas, die japanischen Oni, der arabische Ghul oder die im Judentum bekannten Dybbukim
Da eine Interaktion mit Dämonen oft verheerende Folgen mit sich bringt, fürchten Menschen diese Wesen. Im Gegensatz zu Schutzgeistern werden sie als ein negatives Gegenstück zu guten oder göttlichen Kräften wie beispielsweise den Engeln angesehen. 
Am liebsten würde ich jetzt einen Punkt machen, aber gerade in der heutigen Zeit wird der gefährliche Dämon durch Genres wie Dark-Romance oder Paranormal-Romance in gewisser Weise verharmlost.  

Plötzlich werden verliebte Vampire, gutaussehende Gestaltwandler und wollüstige Werwölfe unter der Kategorie Dämonen zusammengefasst, was dem Begriff im wahrsten Sinne des Wortes die Zähne zieht. 

true story reaction gif

Natürlich zählen zu den Dämonen auch die mesopotamischen Succubi und Incubi, die den Beischlaf mit Menschen vollziehen. Dies geschieht allerdings nicht aus Liebe oder Leidenschaft, wie es in oben genannten Genres oft der Fall ist, sondern um dämonischen Nachwuchs zu zeugen oder Lebensenergie zu rauben.  Ein Dämon im ursprünglichen Sinn will allgemein gesagt nur eins: sein eigenes Überleben sichern. Dies geschieht zum Leidwesen der Menschen, welche oft eine Art Wirt (Eintritt in die stoffliche Welt, Gebärgefäß,…) oder Nahrung (Gefühle, Träume, Lebensenergie, Fleisch, …) für die Geisterwesen darstellen.
Naruels Dämonen zählen zu den Dämonen der alten Schule. Sie sind bösartig, hungrig, blindwütig und ganz und gar nicht verliebt.

Wer achtsam den Klappentext des ersten Teils liest, dem geben die Worte Verzweiflung, Dämon, Albtraum, Übel und Finsternis schon eine gutes Grundgerüst für das Setting und die Stimmung im Buch. Düster geht es zu, düster, dämonisch, aber auch fantastisch.
Wenn ihr also auf der Suche nach einer neuen, fantastischen Welt seid, in der Dämonen noch Dämonen sind, dann empfehle ich euch „Der Dämon von Naruel“.
Der erste Teil trägt den Untertitel „Der Berg der Elemente“ und was es damit auf sich hat, werde ich den Interessierten unter euch im Folgenden erzählen.


Der Berg der Elemente – Untertitel und Mysterium zugleich
In der Welt Naruel ranken sich viele Mythen und Legenden um den Berg der Elemente, um sie zu verstehen, müssen wir weit zurück zu den Anfängen von Naruel gehen und tauchen damit in den Schöpfungsmythos der Welt ein: 
Es heißt, als die Götter die Menschen schufen, formten sie diese aus Erde, Wasser, Feuer, Luft, Eis und einem Blitz. Von diesen Menschen wählten sie sechs aus und entfernten aus ihnen wieder fünf der Elemente. Auf diese Weise entstanden einen Mann, der Feuer in seinem Herz trug, eine Frau so stürmisch wie der Wind, ein Mann, durch dessen Adern nichts als klarstes Wasser strömte, eine Frau, die eins mit der Erde war, ein Mann so mächtig wie ein Gewitter und eine Frau, mit Haut so kalt wie Eis.
 Fortan sollten diese Sechs keine einfachen Menschen mehr sein, sondern wurden „Hüter der Elemente“ genannt. Da sie die Elemente in menschlicher Form verkörpern, können sie je eines davon beherrschen und nach ihrem Willen formen. Um sie alle zu verbinden und für ein Gleichgewicht zu sorgen, wählten die Götter einen siebten Mann aus, dem sie alle Elemente nahmen und seine leere Hülle mit göttlichem Willen füllten. Dieser wird der „Hüter der Existenz“ genannt und kennt durch seine Verbindung zu den Göttern die Antwort auf jede nur erdenkliche Frage. 

Tief im Oreeagebirge verborgen liegt ein See, der bei Dämmerung in den sieben Farben der Elementehüter leuchtet, aus diesem See erhebt sich ein hohler Berg und darin, so sagt man, residieren die sieben Hüter und geben seit jeher Acht auf das Gleichgewicht ihrer Welt.
Es wird berichtet, dass Menschen, die Antwort auf eine schwierige Frage suchen, zum Berg der Elemente kommen, um den Hüter der Existenz um Antwort zu ersuchen.
Allerdings erhält man nur dann eine Auskunft, wenn man sich seines eigenen Elementes durch eine Prüfung als würdig erweist. 
Da die Menschen ursprünglich aus sechs Elementen geformt worden sind, trägt ein jeder einen Teil Erde, Wasser, Feuer, Luft, Blitz und Eis in sich, aber eines der Elemente überwiegt stets. Es prägt den Charakter und weist dem Menschen unmissverständlich einem der sieben Elemente und seinem Hüter zu.

Um herauszufinden, welches Element im Menschen überwiegt, legt dieser seine Herzhand auf eine geheimnisvolle Steinkugel im Berg der Elemente. Daraufhin beginnt die Kugel zu leuchten und ihr Farbschimmer gibt Auskunft über die Zugehörigkeit.

Grün: Erde und Pflanzen
Goldgelb: Blitz und Donner
Rot: Feuer und Flammen
Violett: Wind und Luft
Blau: Wasser und Regen
 Türkis: Eis und Kälte
Sehr selten kann es vorkommen, dass die Elemente im Menschen ausgewogen sind und keines überwiegt, diese Menschen werden „Tasgunra“ (Stimmenhörer) genannt und ihnen wird der Hüter der Existenz zugeordnet. Sollte so etwas vorkommen, erstrahlt die Kugel silber-weiß. 
Hat ein Mensch sich seinem Element schließlich durch die bestandene Prüfung als würdig erwiesen, verpflichtet sich der Hüter jenes Elementes, den Bittsteller fortan als Schützling anzunehmen. Dieser Mensch ist nun befähigt, in gefährlichen Situationen den Beistand seines Elementehüters einzufordern, indem er diesen aus seinem Element „hervorruft“. Allerdings muss sich das betreffende Element in der unmittelbaren Nähe des Schützlings befinden, da der Hüter nur dort erscheinen kann, wo sich auch sein Element befindet.
So kann die Hüterin der Lüfte und Winde fast überall auftauchen, der Hüter des Wasser nur an Gewässern oder bei Regen und der Hüter des Donners und der Blitze logischerweise nur bei einem Gewitter.

In „Der Dämon von Naruel – Der Berg der Elemente“ begibt sich die Kriegerin Pan auf die Reise zum Berg der Elemente, um Auskunft über ihr Schicksal zu erfahren. Wer der Dämon von Naruel ist und wie er in Pans Leben eingreift, solltet ihr wie gesagt selbst lesen.  

Wenn ihr erfahren wollt, welches Element in euch steckt, dann müsst ihr aber nicht wie Pan den weiten Weg gehen, sondern könnt ganz bequem auf der Website zum Buch einen eigens dafür angefertigten Test dazu machen.








Klappentext zum 1. Band
Frische Fantasy, blutverschmiert und packend bis zum Ende!
Verzweiflung treibt Pan dazu, ihre Seele an einen Dämon zu verkaufen, doch das Ausmaß dieser Entscheidung übersteigt die Vorstellungskraft der jungen Kriegerin. 
Ihr silberner Hoffnungsschimmer in der Nacht wandelt sich plötzlich in einen blutroten Albtraum: Denn die nächste Mondfinsternis droht ein uraltes Übel aus einem tausendjährigen Schlaf zu wecken. 
Pan wird es zur Bestimmung gemacht, dies unter Einsatz ihres Lebens zu verhindern. Sie muss die wiedergeborenen Götterseelen der Vergangenheit finden und zusammenführen, um die Länder Naruels vor der ewigen Finsternis retten zu können. 
Aber kann diese heilige Aufgabe gelingen, wo doch ihre eigene Seele mehr und mehr von einem Dämon vergiftet wird?

Über die Autorin
Janine Prediger, in den 90ern geboren, wuchs in einem Dorf in Westfalen auf. Dort besuchte sie das örtliche Gymnasium und erlangte die Allgemeine Hochschulreife. Das Schreiben begann sie bereits in der Grundschule. 
„Als Kind habe ich oft im Wald gespielt und war fasziniert von der Schönheit der Natur. Ich wollte, dass auch andere diese Faszination teilen können und habe angefangen, meine Eindrücke und Gefühle auf Papier zu bringen. Zusammen mit einer unbändigen Fantasie ist daraus wohl irgendwann eine Leidenschaft geworden.“



Ich habe in dem Test übrigens das Element Luft bekommen und die Beschreibung passt 1:1 zu mir, wenn ihr mich fragt.:D

Janine Prediger könnt ihr übrigens auch zur Leipziger Buchmesse am 22. Oktober treffen!
Und ich trage jetzt jedem von euch auf, wie bekloppt zu fangirlen, da ich das leider nicht machen kann... Mehr Infos dazu, wo ihr sie genau treffen könnt, findet ihr auch auf ihrer Facebookseite. Und einen Vorgeschmack gibt sie auch schon:



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